Schritt 1: Fahrzeugdaten und Ziel
Motorisierung, Baujahr, Getriebe, Laufleistung, vorhandene Hardware und gewünschtes Ergebnis werden erfasst. Bei Umbauten gehören Ladeluftkühler, Turbolader, Abgasanlage, Kraftstoffsystem und weitere Komponenten in die Planung.
Schritt 2: Diagnose und Ausgangszustand
Fehlercodes und relevante Messwerte werden geprüft. Auf dem Prüfstand kann eine Serien- oder Eingangsmessung zeigen, ob die vorhandene Leistung plausibel ist.
Schritt 3: Originalsoftware lesen und sichern
Je nach ECU/TCU erfolgt der Zugriff über OBD, Bench oder Boot. Softwarestand und Steuergeräteidentifikation werden dokumentiert.
Schritt 4: Kennfelder analysieren
Fahrerwunsch, Drehmomentmodell, Momentenbegrenzer, Ladedruck, Luftmasse, Einspritzung, Raildruck, Zündung, Lambda, Temperaturen und Schutzfunktionen werden je nach Plattform bewertet. Es wird nicht pauschal jeder Bereich verändert.
Schritt 5: TCU berücksichtigen
Wenn das Getriebe Drehmoment limitiert oder die Schaltstrategie nicht zum Motorziel passt, wird eine passende TCU-Lösung geprüft.
Schritt 6: Schreiben, Logging und Kontrolle
Nach der Programmierung werden relevante Werte erneut kontrolliert. Bei individuellen Projekten kann eine Prüfstandsmessung zeigen, ob Leistung und Drehmoment sauber aufgebaut werden und das Ergebnis zum technischen Ziel passt.