Audi S8 Plus 4.0 TFSI
Ein Beispiel für ein leistungsstarkes Fahrzeug, bei dem Temperaturhaushalt, TCU und reale Prüfstandswerte entscheidend sind. Solche Projekte zeigen, warum ein einzelner Datenbankwert keine vollständige Abstimmung ersetzt.
BMW 535d und 540d
Bei modernen BMW-Dieseln spielen Drehmomentmodell, Getriebe und Luft-/Kraftstoffsystem zusammen. AVM nutzt den Prüfstand auch, um vorhandenes Fremdtuning zu kontrollieren und Abweichungen zwischen versprochener und realer Leistung sichtbar zu machen.
BMW 518d / X3 18d / 330d
Unterschiedliche Leistungsstufen derselben Motorfamilien zeigen, dass Steuergerät, Hardwarevariante und Getriebe berücksichtigt werden müssen. Ziel ist ein nutzbarer Drehmomentverlauf und keine isolierte Maximalzahl.
Cupra Formentor, VW, SEAT und VAG-Projekte
Bei TSI/TDI-Plattformen sind ECU und DSG häufig eng gekoppelt. Stage-1- und Stage-2-Projekte werden entsprechend der verbauten Hardware und dem gewünschten Einsatz abgestimmt.
Transporter und Wohnmobile
Hier steht oft nicht Spitzenleistung im Vordergrund, sondern Durchzug unter Last, Anhängerbetrieb, Steigungen und ein sinnvoller Umgang mit thermischer Belastung. Gleichzeitig sind DPF- und SCR-Systeme bei diesen Fahrzeugklassen häufig Teil der Diagnose.
BMW 535d F10 – Ausgangszustand und Ergebnis vergleichen
Bei einem BMW 535d mit serienmäßigen 299 PS und 600 Nm lag die gemessene Ausgangsleistung unter dem Prospektwert. Nach der Bearbeitung wurden rund 356 PS und 679 Nm gemessen. Das Beispiel zeigt, warum die Eingangsmessung wichtig ist: Der Gewinn sollte zum real vorhandenen Ausgangszustand beurteilt werden.
BMW 540d G31 – Fremdtuning verifizieren
Ein weiteres Fahrzeug kam mit einer versprochenen Leistung von etwa 400 PS nach Fremdtuning. Die Prüfstandsmessung konnte diese Angabe nicht bestätigen. Statt lediglich eine neue Datei aufzuspielen, wurde zunächst untersucht, warum die erwartete Leistung fehlte.
Audi S8 Plus – Leistungsprojekt mit TCU
Bei leistungsstarken Fahrzeugen wie dem Audi S8 Plus zeigt sich besonders deutlich, dass Motor- und Getriebedrehmoment zusammenpassen müssen. Solche Projekte werden nicht nach einem pauschalen Stage-Wert bewertet, sondern anhand von Hardware, Temperatur, Messkurve und TCU.
BMW X3 18d – großes Potenzial bedeutet nicht gleiche Reserve
Auch bei kleineren Motorisierungen kann die Softwarevariante erheblichen Einfluss auf die Leistung haben. Ein BMW X3 18d erreichte nach Bearbeitung deutlich mehr Leistung und Drehmoment. Solche Werte sind immer Fahrzeugbeispiele, keine Garantie für jedes baugleiche Auto.
DPF-Fälle mit hoher Laufleistung
Neben Performance-Projekten gehören Partikelfilter mit hohen Laufleistungen zum Alltag. Bei Transportern und Diesel-PKW mit mehreren hunderttausend Kilometern wurde nicht nur gereinigt, sondern geprüft, ob Regeneration, Differenzdruck und verursachende Systeme wieder plausibel arbeiten.
Warum Referenzen keine Versprechen sind
Zwei Fahrzeuge mit identischer Modellbezeichnung können andere Softwarestände, Laufleistungen, Kraftstoffqualität, Getriebe oder Hardware besitzen. Referenzen sollen deshalb zeigen, wie AVM arbeitet – nicht eine identische Endleistung garantieren.
Häufige Fragen
Sind Referenzwerte auf jedes gleiche Modell übertragbar?
Nein. Sie zeigen reale Beispiele, aber Fahrzeugzustand und technische Variante können abweichen.
Warum veröffentlicht AVM Ausgangsmessungen?
Damit sichtbar wird, von welchem realen Zustand eine Veränderung ausgeht.
Werden auch problematische Fremdtunings gezeigt?
Ja. Solche Fälle sind technisch besonders aussagekräftig, weil Messung und Diagnose den Unterschied zwischen versprochenem und realem Ergebnis zeigen.