Praxisorientiert
Entscheidend ist, wie die Maschine im Arbeitseinsatz reagiert – nicht nur, welche Maximalleistung theoretisch erreichbar wäre.
Baumaschinen: Motor und Arbeitsfunktion zusammen betrachten
Bei einer Baumaschine benötigen wir die genaue Maschinen- und Motorbezeichnung, Baujahr sowie das typische Arbeitsprofil. Ein Foto des Typenschilds kann die Zuordnung erleichtern. Die Nennung des Maschinenherstellers allein reicht für eine Zusage nicht aus.
Beschreiben Sie, bei welcher Arbeitsfunktion eine Änderung gewünscht ist. Ein Motorproblem und eine unzureichende Arbeitsleistung anderer Systeme sind nicht automatisch dieselbe Ursache. Bestehende Warnmeldungen oder Auffälligkeiten müssen zuerst technisch eingeordnet werden.
Ablauf und Einsatzort abstimmen
Vor einer Anreise oder einem möglichen Vor-Ort-Termin klären wir Bearbeitbarkeit, Zugang und Platzbedarf. Die Verfügbarkeit eines mobilen Einsatzes wird fallbezogen vereinbart. Nicht jede Maschine kann unter denselben Bedingungen geprüft oder programmiert werden.
Wie entsteht das Angebot?
Nach Prüfung der Daten grenzen wir Diagnose, Programmierung und individuelle Anpassung ab. Vorhandene Änderungen und frühere Softwarearbeiten müssen dabei bekannt sein. Preis, Termin und eine geeignete Ergebniskontrolle werden passend zum Arbeitsumfang besprochen.
Weiterführende Informationen
Vorteile auf einen Blick
- Abstimmung am konkreten Fahrzeug, nicht als anonyme Datei.
- Originaldatenstand wird gesichert.
- Messung und Diagnose vor einer pauschalen Zusage.
Dynomax-Prüfstand
Beim Dynomax-Prüfstand in der Werkstatt können Sie den Lauf direkt mitverfolgen.
Vorher-/Nachher-Messung
Eine Vorher-/Nachher-Messung zeigt den Verlauf an Ihrem Fahrzeug, nicht eine Beispielkurve.
Kontakt
AVM Car Performance, Glücksburgerstraße 31, 49477 Ibbenbüren. 05451 4995296
Baumaschinen technisch eindeutig zuordnen
Herstellerbezeichnung und Motorleistung reichen nicht aus. ECU, Motorfamilie, Softwarestand, Hydrauliklast und Einsatzbedingungen bestimmen, ob und in welchem Umfang eine Kalibrierung sinnvoll ist.
Betriebssicherheit und Stillstandszeit
Vor einer Bearbeitung werden Fehler und Wartungszustand berücksichtigt. Ein mobiler oder Versandauftrag wird nur vereinbart, wenn Arbeitsumgebung und Rückfallstrategie technisch geklärt sind.
Motor und Hydraulik im Arbeitszyklus
Bagger, Radlader und andere Baumaschinen reagieren unter realer Hydrauliklast anders als ein Straßenfahrzeug. Motorfamilie, ECU, Softwarestand, Kühlung und Arbeitszyklus bestimmen den sinnvollen Kalibrierungsrahmen.
Ziel kann eine bessere Lastannahme oder ein stabileres Drehmoment im genutzten Bereich sein. Maximale Spitzenleistung ist bei langen Arbeitszyklen selten die richtige Priorität. Fehler und Wartungszustand werden vorher berücksichtigt.
Planbarer Ablauf
Typenschild, ECU-Kennzeichnung, Betriebsstunden, Einsatzbeschreibung und vorhandene Fehlercodes werden vorab benötigt. Mobile oder Versandarbeit erfolgt nur mit geklärtem Zugriff, sicherer Stromversorgung und Rückfallstrategie.