Wann eine Kontrolle sinnvoll ist
- Fahrzeug fühlt sich trotz Tuning nicht stärker an
- Hersteller- oder Tunerangabe soll überprüft werden
- Leistung bricht bei hoher Drehzahl ein
- Ruckeln, Notlauf oder Temperaturprobleme treten auf
- ein Gebrauchtfahrzeug wurde bereits verändert gekauft
Was auf dem Prüfstand sichtbar wird
Leistung und Drehmoment werden über den Drehzahlbereich betrachtet. Ein Fahrzeug kann einen hohen Drehmoment-Peak erreichen und trotzdem oben heraus deutlich Leistung verlieren. Umgekehrt kann ein harmonischer Verlauf wichtiger sein als ein kurzer Spitzenwert.
Warum Logging dazugehört
Prüfstandskurven zeigen das Resultat. Logs helfen bei der Ursache: Ladedruck Soll/Ist, Luftmasse, Raildruck, Lambda, Zündwinkel, Klopfregelung, Temperaturen oder Getriebeeingriffe können je nach Fahrzeug aufschlussreich sein.


Was bei einer Fremdsoftware geprüft werden kann
Wenn zugesagte Leistung fehlt, das Fahrverhalten unruhig ist oder ein Fahrzeug unbekannt verändert gekauft wurde, schafft eine strukturierte Bestandsaufnahme Klarheit. Dazu gehören ECU-/TCU-Identifikation, Fehlerspeicher, vorhandene Hardware, Softwarestand und – bei geeigneten Fahrzeugen – eine Eingangsmessung.
Eine Prüfstandskurve zeigt Leistung und Drehmoment über die Drehzahl, aber nicht automatisch die Ursache einer Abweichung. Logs können ergänzen, ob Ladedruck, Luftmasse, Kraftstoffversorgung, Zündung, Lambda, Temperatur oder Drehmomentbegrenzungen eingreifen. Auch ein mechanisches Problem kann wie eine schlechte Datei wirken.
Korrigieren, zurückrüsten oder neu abstimmen
Erst nach der Analyse wird entschieden, ob eine Korrektur sinnvoll ist, ein Originalstand benötigt wird oder zunächst eine Reparatur erfolgen muss. Unbekannte Tuningdateien werden nicht blind überschrieben. Leistungswerte und Umfang werden individuell vereinbart; eine Online-Anfrage ist noch kein Auftrag.